Funktion des Luftgewehrs

Druckluftwaffen werden schon seit langer Zeit und von verschiedenen Buchsenmachern hergestellt. Es gibt mittlerweile viele Arten von Luftgewehren. Man kann unterscheiden zwischen:

  • Federsystem
  • Gasdruck
  • Co2 Pistolen und Gewehre
  • Druckluft-Systeme

Federsystem

Das älteste und günstigste System wird per Federspannung abgefeuert. Ein Kolben wird stoßartig nach vorn getrieben, vergleichbar mit einer Luftpumpe. Die komprimierte Luft treibt dann das Geschoss durch den Lauf. Dieses System wir vorallem bei Freizeitwaffen angewandt. Um die Feder zu spannen wird häufig ein Knicklauf verwendet, in die so freigelegte Lauföffnung kann man dann den Diabolo einlegen.

Um den Prellschlag zu vermindern hat die Firma Diana 1960 das Doppelkolbensystem entwickelt. Zwei gegenläufige Kolben vermindern dadurch den Prellschlag auf ein Minimum.

Dadurch treffen die Sportschützen sicher das Ziel.

 

Gasdruck und Co2

Bei dieser Waffe wird die Druckluft entweder durch eine eingebaute Pumpe oder mit einer Gaskartusche erzeugt. Die Kartuschen sind wechsel- und nachfüllbar. Durch ein kleines Ventil, welches nur sehr kurz geöffnet wird, schießt das Projektil dann aus dem Lauf. Ein Nachteil dieser Kartuschen ist, dass sie temperaturabhängig sind und so die Trefferbilder unterscheiden. Doch da das Spannen der Feder wegfällt, ist die Handhabung sehr viel einfacher, und das Nachladen leichter.

 

Druckluft-systeme

Es gibt einerseits Pump-und Kompressionssysteme, bei denen der Druck durch pumpen oder von außen durch zum Beispiel Gasflaschen in den Drucklufttank der Waffe gefüllt wird. Bei Matchwaffen sind Pressluftsysteme weit verbreitet.